Politische Säuberungen und Arisierungen an der Düsseldorfer Kunstakademie. Der Fall Edwin Scharff

Politische Säuberungen und Arisierungen an der Düsseldorfer Kunstakademie.

Der Fall Edwin Scharff

Edwin Scharff war einer der prominentesten Bildhauer der Weimarer Republik. Seit 1919 hatte eine Professur in Berlin inne. 

Nach der NS-Machtübernahme 1933 wurde er suspendiert, dann aber auf die gesäuberte Stelle von Ewald Mataré an die Düsseldorfer Akademie versetzt. 

1937 schuf er die beiden „Rossebändiger“ für die Ausstellung „Schaffendes Volk“, die heute noch vor dem Aquazoo stehen.

Gleichzeitig geriet er erneut in Kritik und wurde schließlich entlassen. 

Am Fall Scharff zeigt sich, wie in den nationalsozialistischen Säuberungen und Arisierungen die Konflikte zwischen der völkischen Kunstreaktion und einem modernen Flügel innerhalb der NS-Kulturpolitik ausgetragen wurden.

Termin Eigenschaften

Datum, Uhrzeit 08.03.2027 19:00