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Das Düsseldorfer Jahrbuch erscheint regelmäßig jährlich seit 1886, nur unterbrochen durch die beiden Weltkriege. Wie der Untertitel bereits sagt, behandelt es nicht nur die Düsseldorfer Lokalgeschichte, sondern zugleich regionalgeschichtliche Themen mit Bezug zu den ehemaligen niederrheinischen Territorien, also Jülich, Kleve, Berg, Kurköln. Daneben finden sich zahlreiche Rezensionen historischer und heimatkundlicher Neuerscheinungen sowie den Denkmalschutzbericht und die Düsseldorfer Chronik.

Das aktuelle Jahrbuch ist kostenlos für die Mitglieder des Geschichtsvereins. Für Nichtmitglieder ist die aktuelle Ausgabe mit über 500 Seiten Umfang zum Buchhandelspreis von EUR 35,- (zzgl. Porto) erhältlich. Ältere Ausgaben - soweit nicht vergriffen - können über die Geschäftsstelle des Vereines bestellt werden (Preis auf Anfrage).

Die PDF-Datei des Gesamt-Inhaltsverzeichnisses aller Bände des Düsseldorfer Jahrbuchs (1913–2016) und seines Vorgängers, der „Beiträge zur Geschichte des Niederrheins” (1886-1912), können Sie hier herunterladen.


 

Ergänzend zu den „Quellen und Forschungen des Niederrheins“, die den großen wissenschaftlichen Monographien vorbehalten sind, hat der Düsseldorfer Geschichtsverein 2014 die „Kleine Schriftenreihe“ ins Leben gerufen, die der Veröffentlichung von kleineren wissenschaftlichen Studien vorbehalten ist, die den Rahmen des Düsseldorfer Jahrbuchs sprengen würden. Publiziert werden in loser Reihenfolge umfangreich bebilderte lokal- und regionalhistorische Themen von allgemeinem Interesse; die Hefte mit einem Umfang zwischen 70 und 140 Seiten erscheinen in Kommission im Klartext-Verlag Essen.


 

Die Geschichte Düsseldorfs ist seit rund 150 Jahren zu einem großen Teil auch Wirtschafts- und Industriegeschichte. Der Düsseldorfer Geschichtsverein hat der „Wiederentdeckung” der Wirtschafts- und Sozialgeschichte dadurch Rechnung getragen, dass er im Jahre 1964 die „Studien zur Düsseldorfer Wirtschaftsgeschichte” begründete. Damit war die Möglichkeit gegeben, in loser Folge Arbeiten zu wirtschaftlichen Aspekten Düsseldorf und seines Umlandes zu veröffentlichen. Die vom Düsseldorfer Geschichtsverein herausgegebene Reihe erscheint heute in Kommission im Klartext-Verlag, Essen.


 

Da das Düsseldorfer Jahrbuch nur für die Veröffentlichung kleinerer und mittlerer Beiträge zur Geschichte Düsseldorfs und des Niederrheins geeignet ist, hat der Verein bereits 1940 neben der Serie der „Urkundenbücher der geistlichen Stiftungen des Niederrheins” eine weitere Reihe ins Leben gerufen, die „Quellen und Forschungen zur Geschichte des Niederrheins”. Ursprünglich der Veröffentlichung von großen Aufsätzen und Monographien dienend, publiziert der Verein heute nur noch wissenschaftliche Monographien in dieser Reihe, die in Kommission im Klartext-Verlag Essen erscheint.


 

In der großen Zeit der Aufarbeitung und Edition von Quellen am Ende des 19. Jahrhunderts hat sich auch der Düsseldorfer Geschichtsverein mit einem eigenen Editionsprogramm beteiligt und die Reihe „Urkundenbücher der geistlichen Stiftungen des Niederrheins” begründet. Der Plan dazu ging in die Anfangszeit des Geschichtsvereins zurück, die Realisierung erfolgte „in der Überzeugung, dass die Kenntnis und Verwertung des in den Stifts- und Klosterarchiven ruhenden reichen und mannigfaltigen Urkundenschatzes für die Forschung ein unabweisbares und dringendes Erfordernis sei” (Vorwort zum 1. Band). Der Düsseldorfer Geschichtsverein wurde damit seiner Verantwortung für die Herausgabe von Quellen gerecht und stellte sich neben die etwa gleich alte „Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde” mit Sitz in Köln.