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Das Sommer-Programm 2020 als PDF-Datei zum Download

Sommerprogramm 2020

Anmeldung

Die Anmeldungen für alle Veranstaltungen werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt und durch eine Rechnung bestätigt. Ein Rücktritt ist bis sieben Tage vor dem Termin möglich.

Änderungen des Programms vorbehalten.

Veranstaltungen

Die Veranstaltungen – im Sommer Studienfahrten, im Winter Vorträge sowie je nach Anlaß Ausstellungsführungen – dienen neben der Geschichtsvermittlung auch den Kontakten und dem Austausch der Mitglieder untereinander.

Sommerprogramm 2020

Exkursionsprogramm
Natur aus Menschenhand - Parks und Gärten
Mittwochsführungen
Aus Alt mach Neu – Düsseldorfer Architektur im Wandel

Es geht in‘s Grüne - aber nicht in die wilde Natur, sondern in von Menschen geprägte Kulturlandschaften und in grüne Oasen in Städten. Spaziergänge durch „Natur aus Menschenhand“ führen uns in diesem Jahr bei den Sonntagsexkursionen zurück in die Geschichte der Gartenbaukunst. Unterschiedliche Wegführungen, Bauwerke und Pflanzenauswahl zeugen von lokalen Eigenarten, von Motivation und Vorlieben des Auftraggebers. Wir besuchen Gärten und Parks aus verschiedenen Epochen, in unterschiedlichsten Stilen und mit unterschiedlichster Nutzung, u.a einen barocken Klostergarten, einen Schlosspark im Stil eines englischen Landschaftsgartens, die älteste Gartenstadt Deutschlands, einen der ältesten als Park angelegten Friedhöfe, einen botanischen Garten mit 400-jähriger Geschichte und eine bäuerlicher Kulturlandschaft, die wie vor 150 Jahren bewirtschaftet wird.

Die Mittwochsführungen beleuchten die zahlreichen städtebaulichen Veränderungen in Düsseldorf. Einzelne Bauten, Areale und ganze Stadtviertel wurden umgebaut, einer neuen Bestimmung zugeführt oder verschwanden ganz aus dem Stadtbild. Dabei beschränken wir uns nicht auf den Blick von außen, sondern gehen auch in ausgewählte Gebäude wie das umgebaute Dreischeibenhaus, das wiedereröffnete Schauspielhaus oder das WDR-Funkhaus hinein. Den Abschluss bildet ein Rundgang durch die Altstadt zu scheinbar altehrwürdigen Gebäuden, die in Wirklichkeit noch gar nicht so alt sind.

BETR. CORONA! Da bei Drucklegung unseres Faltblatts die weiteren Entwicklungen im Rahmen der Pandemie, insbesondere der Bestand der aktuellen Beschränkungen, noch nicht absehbar waren, können wir die Veranstaltungen vorerst nur unter Vorbehalt anbieten!

"Saufen für den Führer!" Düsseldorf – die erste Weinpatenstadt des Dritten Reiches

Dr. Christof Krieger (Mittelmosel-Museum, Traben-Trarbach)
Unter der Parole „Wein ist Volksgetränk!“ entfaltete das NS-Regime in den Friedensjahren eine groß angelegte Weinpropaganda, die das Trinken deutschen Rebensaftes als geradezu nationale Tat beschwor. Und ab 1935 übernahmen rund 1.000 Städte besondere „Weinpatenschaften“ für Winzerorte, wobei im Rahmen eines einwöchigen „Festes der deutschen Traube und des Weines“ vom Parteiapparat der NSDAP allerorten volkstümliche Weinfeste und Umzüge organisiert wurden.

Am Anfang dieser Entwicklung stand Düsseldorf! Bereits im August 1934 war in der Rheinmetropole die Idee geboren worden, zur Förderung des Weinkonsums eine Art Patenschaft für das WinzerdorfWiltingen an der „deutschen Saar“ zu übernehmen. Der Vortrag gibt überraschende Einblicke in eine weithin unbekannte Seite der NS-Diktatur.
Vortrag im Julo-Levin-Saal der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Mühlenstr. 29, 40213 Düsseldorf

Termin Eigenschaften

Datum, Uhrzeit 15.01.2020 18:00
Ort Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Veranstaltungsort Information - Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Julo-Levin-Raum der Mahn- und Gedenkstätte